16.11.2011

"Wege aus der Armut"

Projekte und Initiativen gegen Kinder und Familienarmut

in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)

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Beirat für familienbezogene Arbeit in der EKM

 

 

Der dritte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zeigt: Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich weiter geöffnet. Jeder vierte Bundesbürger ist arm oder von Armut bedroht. 13 Prozent der Bevölkerung leben in Armut, weitere 13 Prozent leben von staatlichen Sozialtransfers.


Besonders Kinder sind von Armut betroffen, vor allem Kinder in Haushalten von Alleinerziehenden und Familien mit Migrationshintergrund. Die Zahl der Kinder in Familien mit Einkommen in Höhe des Existenzminimums hat sich in den letzten vier Jahren seit Einführung von Hartz IV auf 2,2 Millionen verdoppelt. Insgesamt leben
drei Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Armut. Sie erfahren unmittelbar, dass Armut Ausgrenzung heißt: in der Schule, bei der Freizeitgestaltung bis hin zum Kindergeburtstag.


Mit Beschluss vom 22. Oktober 2008 des Europäischen Parlaments und des EU-Rates hat die EU das Jahr 2010 zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ausgerufen. Sie will damit die Grundrechte von Armutsbetroffenen stärken und die Öffentlichkeit für deren Anliegen sensibilisieren.

Der Beirat für familienbezogene Arbeit in der EKM nimmt dieses gemeinsam mit dem Bund Ev. Jugend in Mitteldeutschland zum Anlass, die Initiative „Wege aus der Armut“ – Projekte und Initiativen gegen Familien- und Kinderarmut in der EKM zu starten.

Hier geht es zu den Projekten und Initiativen!

 

Bei der Auswertung der Fragebögen und in Gesprächen wurde deutlich, dass es großes Interesse an Fortbildungen für dieses Arbeitsfeld gibt. Um den Bedarf aus der Praxis mit den Angeboten der Bildungseinrichtungen zusammen zu bringen, wurde eine Umfrage durchgeführt, deren Ergebnis mit den für die Fortbildung Verantwortlichen diskutiert wird. mehr Info