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"Wege aus der Armut"
Projekte und Initiativen gegen Kinder und Familienarmut
in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)
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Beirat für familienbezogene Arbeit in der EKM
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Der dritte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zeigt: Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich weiter geöffnet. Jeder vierte Bundesbürger ist arm oder von Armut bedroht. 13 Prozent der Bevölkerung leben in Armut, weitere 13 Prozent leben von staatlichen Sozialtransfers.
Besonders Kinder sind von Armut betroffen, vor allem Kinder in Haushalten von
Alleinerziehenden und Familien mit Migrationshintergrund. Die Zahl der Kinder in
Familien mit Einkommen in Höhe des Existenzminimums hat sich in den letzten vier
Jahren seit Einführung von Hartz IV auf 2,2 Millionen verdoppelt. Insgesamt
leben
drei Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Armut. Sie erfahren
unmittelbar, dass Armut Ausgrenzung heißt: in der Schule, bei der
Freizeitgestaltung bis hin zum Kindergeburtstag.
Mit Beschluss vom 22. Oktober 2008 des Europäischen Parlaments und des EU-Rates
hat die EU das Jahr 2010 zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und
sozialer Ausgrenzung ausgerufen. Sie will damit die Grundrechte von
Armutsbetroffenen stärken und die Öffentlichkeit für deren Anliegen
sensibilisieren.
Der Beirat für familienbezogene Arbeit in der EKM nimmt dieses gemeinsam mit dem
Bund Ev. Jugend in Mitteldeutschland zum Anlass, die Initiative „Wege aus der
Armut“ – Projekte und Initiativen gegen Familien- und Kinderarmut in der EKM
zu starten.
Hier geht es zu den Projekten und Initiativen!
Bei der Auswertung der Fragebögen und in Gesprächen wurde deutlich, dass es großes Interesse an Fortbildungen für dieses Arbeitsfeld gibt. Um den Bedarf aus der Praxis mit den Angeboten der Bildungseinrichtungen zusammen zu bringen, wurde eine Umfrage durchgeführt, deren Ergebnis mit den für die Fortbildung Verantwortlichen diskutiert wird. mehr Info